Taiji

Taijiquan >Tai Chi Chuan<

Taijiquan ist der wohl am weitesten verbreitete Kungfu (chin.- Gōngfu) Stil der Welt. Die alte chinesische Kampfkunst dient der Selbstver-
teidigung in gleichem Maße wie der Gesundheit und führt zu einer meditativen Geisteshaltung. Beim Üben geht eine strukturierte, ganz-
heitliche Körperkräftigung mit dem steten, aufmerksamen Führen der Bewegungen Hand in Hand. Taijiquan betont daher sowohl äußere als auch innere Trainingsaspekte und ist für Menschen jeden Alters und jeglicher Statur gleichermaßen anwendbar. Verspannungen und Blockaden weichen nach und nach einem sicheren Gefühl von Kompaktheit und Stärke. Die kraftvollen Bewegungen fließen mal langsam, mal schnell im stetigen Wechselspiel. Das System des Chen-Stils setzt sich aus Basisübungen, Hand- und Waffenformen sowie Partnerroutinen zusammen.

Der Taiji Chen Stil

Der Chen Stil im Taijiquan gilt als der älteste überlieferte Stil, als die Mutter aller Taiji Stile. Alle Taiji Stile, wie z.B. Yang, Wu und Sun Stil, haben ihren Ursprung aus dem Chen Stil.

Grundsätzlich gibt es zwei Stile in der Chen Familie:

Dajia - großer Rahmen. Im Dajia unterscheiden manche Lehrer auch zwischen Laojia (alter Rahmen) und Xinjia (neuer Rahmen).

Dajia wird in Deutschland hauptsächlich vertreten von Jan Silberstorff und der WCTAG.

Xiaojia - kleiner Rahmen. In China ist Xiaojia nicht so weit verbreitet wie Dajia.

Xiaojia wird in Deutschland vertreten von Dietmar Stubenbaum und der ISCT.

© webdesign by setupmanager